Faustus Eberle – Stillen. Natürlich das Beste!

Zur Weltstillwoche auf www.kindergesundheit-info.de: Eltern fragen – Experten antworten

Anlässlich der Weltstillwoche vom 3. bis 9. Oktober 2011 informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hebammenverband e.V. und der WHO/UNICEF-Initiative “Babyfreundliches Krankenhaus” mit einem gesonderten Angebot rund um das Thema Stillen. Auf der Internetseite der BZgA www.kindergesundheit-info.de haben vom 4. bis 9. Oktober 2011 alle Eltern und Interessierten die Möglichkeit, ihre Fragen zum Stillen zu stellen und von Experten beantworten zu lassen. Mit Lisa Fehrenbach vom Deutschen Hebammenverband e.V. und Dr. Michael Abou-Dakn, Mitglied der Nationalen Stillkommission, stehen in dieser Zeit zwei ausgewiesene Fachleute mit ihrem Wissen und ihrer praktischen Erfahrung für die Beantwortung aller Fragen zum Thema zur Verfügung.

“Stillen ist unbestritten das Beste für Mutter und Kind”, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. “Mit der Muttermilch erhält das Neugeborene nicht nur alle notwendigen Nährstoffe für eine gesunde Entwicklung, sondern auch wichtige Abwehr- und Schutzstoffe, die es gegen Krankheiten schützt. Bei Müttern kann das Stillen außerdem das Risiko für Brust- und Eierstockkrebs verringern.“

Dennoch beenden viele Mütter das Stillen vorzeitig: Bereits zwei Monate nach der Geburt hat sich der Anteil stillender Mütter von anfänglich etwa 90 Prozent auf 70 Prozent verringert, sechs Monate nach der Geburt stillt nur noch gut die Hälfte von ihnen. Nicht selten sind mangelndes Wissen im Umgang mit möglichen Stillproblemen oder auch Unwissenheit und fehlende Unterstützung im persönlichen Umfeld Gründe hierfür.

“Stillen ist etwas ganz Natürliches, es ist die normale Art, Babys und Kleinkinder zu ernähren und sie gleichzeitig Nähe, Wärme und Geborgenheit spüren zu lassen. Dennoch sind wer-dende Mütter und Väter häufig verunsichert, zum Beispiel ob das Stillen sie nicht zu sehr ein-schränkt oder warum und weshalb es beim Stillen auch auf die Väter ankommt”, sagt Dr. Abou-Dakn, Mitglied der Nationalen Stillkommission und Past President der WHO/UNICEF-Initiative „Babyfreundliches Krankenhaus“.

“Stillen – sprich drüber!” – für Lisa Fehrenbach vom Deutschen Hebammenverband e.V. ist das diesjährige Motto der Weltstillwoche “eine wunderbare Aufforderung, über das Stillen zu reden, die Familie und das Umfeld an den Erfahrungen teilhaben zu lassen, Wissen weiter-zugeben und sich auszutauschen − mit werdenden Eltern, stillenden Müttern und frischge-backenen Vätern, mit Söhnen und Töchtern, Großeltern, Freunden und Freundinnen.”

Während der Weltstillwoche können Sie auf www.kindergesundheit-info.de Ihre Fragen zum Stillen stellen.

Weitere Informationen zum Stillen und zur Weltstillwoche:

Faustus Eberle wird Sie auf dem Laufenden halten

Faustus Eberle – Wie Rauschtrinken das Gehirn verändert

Neue Ausgabe des BZgA-Newsletters zur Alkoholprävention widmet sich den schädlichen Folgen riskanten Alkoholkonsums

Rauschtrinken ist ein verbreitetes Phänomen bei Jugendlichen in Deutschland. Eine aktuelle Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass sich knapp jeder fünfte 16- bis 17-jährige junge Mann mindestens einmal wöchentlich einen Rausch antrinkt. Dieses riskante Trinkverhalten kann massive Auswirkungen auf die Gesundheit junger Menschen haben. Vor allem die Entwicklung des Gehirns wird durch hohen Alkoholkonsum beeinträchtigt. Welche Schäden Rauschtrinken im jugendlichen Gehirn anrichten kann, ist Thema der heute erschienenen neuen Ausgabe des „Alkoholspiegel“, dem Newsletter der BZgA zur Alkoholprävention.

Darüber hinaus zieht die BZgA nach mehr als zwei Jahren Laufzeit eine Zwischenbilanz ihrer bundesweiten Jugendkampagne zur Alkoholprävention „Alkohol? Kenn dein Limit.“. Die Kampagne wird vom Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) finanziell unterstützt. In einem Interview erläutert der Verbandsvorsitzende Reinhold Schulte, warum sich die PKV in der Alkoholprävention engagiert. Außerdem berichtet die BZgA in ihrem Newsletter wie gewohnt über aktuelle Entwicklungen aus der Kampagnenarbeit.

Der Newsletter „Alkoholspiegel“ informiert in regelmäßigen Abständen über die Arbeit der BZgA sowie Entwicklungen im Bereich der Alkoholprävention. Er steht unter www.bzga.de zum Download bereit. Bestellungen sind ebenfalls unter dieser Internetadresse sowie per Fax unter 0221-8992257 oder per E-Mail unter order@bzga.de möglich. Der Newsletter wird kostenlos abgegeben.

Faustus Eberle wird Sie auch zukünftig informieren